Folge 90 - Kultivieren wir Ruhe und Stille

Shownotes

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Die Gaben der Unvollkommenheit. Brene Brown, arkana

Höre auch: Mutig heraus spaziert, Wege aus dem Nebel in wärmendes Licht. Episode 75, Stille, Ruhe - Magie vom 6.3.2026

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00:00:05: Hallo und herzlich willkommen!

00:00:25: Schön, dass du wieder zuhörst.

00:00:28: Ich freue mich darauf dir eine Geschichte zu integrieren in diesen Wegweiser Nummer acht von Brinny Brown aus der Lektüre.

00:00:41: Die Gaben der Unvollkommenheit!

00:00:43: Lasst los, was du glaubst sein zu müssen und umarme, was Du bist.

00:00:50: Ja, der Wegweisernummer acht lautet hier kultiviere Ruhe und Stille Befreie dich von Angst und Sorge als Lebenshaltung.

00:01:05: Ja, klingt nicht so richtig erfreulich ne?

00:01:08: Ein bisschen ertappt fühlte ich mich auch in meiner früheren Version.

00:01:14: Angst und sorge als Lebenshaltung vor mir herzuschieben.

00:01:20: Das war mir nicht bewusst aber jetzt rückblickend erkenne ich das demso wahr weil ich es so gelernt habe, weil es mir so vorgelebt wurde.

00:01:30: Weil der Schlafmangel und das hohe Stressniveau ja mir erst mal wenig Raum für Veränderungen und Perspektivwechsel gelassen haben bis ich dann begann mit der Persönlichkeitsentwicklung dem Yoga meine Welt zu verändern mich zu verdrehen zu verbeugen zu verneigen.

00:01:56: dran hängt wie zum Beispiel auch die Meditation.

00:01:59: Also große Geschenke, die ich bekommen habe vom Universum durch das Leben dass ich geführt habe und noch führe.

00:02:08: Und Ich bin ehrlich wenn ich heute vor der Wahl stünde würde ich ganz offen gesprochen auch Das leichteste leben wählen dass mir da möglich ist.

00:02:21: Ich würde nicht hier schreien bei den großen Aufgaben von denen ich bis vor kurzem noch dachte, ich müsste sie alle tragen.

00:02:31: Was im Umkehrschluss aber bedeutet dass die Erkenntnis und die Erlaubnis zusammen es uns leichter machen dürfen denn wir bekommen was wir fühlen und auch das kann ich hier ganz klar und deutlich unterschreiben.

00:02:47: nachdem sich meine Gedankenkraft gewandelt hat veränderte sich auch meine Welt, nicht nur mein Erleben dessen sondern auch die Realität in großen Teilen.

00:02:59: Also das Schöpferische, die Selbstermächtigung zurückzuerlangen durch Bewusstsein, durch dranbleiben, durch Rituale, durch Absicht und Wiederholung.

00:03:13: das ist einfach ein Fakt, es ist machbar.

00:03:17: Ja und ich liebe wie sie es hier schreibt kultiviere Ruhe und Stille.

00:03:22: wir gehen gleich noch einmal ein auf diesen Unterschied zwischen Ruhe & Stille.

00:03:31: ihr werdet da sicherlich auch eure Definitionen haben und auch eigene Vorlieben und Erfahrungen.

00:03:38: Ich kann ganz offen aus meiner Lebensphase berichten, als mein mehrfach schwerstbehinderter Sohn damals mit neun Jahren von uns zu Hause auszog.

00:03:52: Aus der kleinen Familie mit meiner Tochter und mir in die Dauerpflegeeinrichtung kam gut aufgenommen wurde und bei uns plötzlich alles so still war.

00:04:07: Stellt euch vor, meine Realität war bis dahin sehr laut.

00:04:10: Ich hatte dieses Kind zu Hause das ich von Herzen liebte und noch immer liebe und dass ganz viel grelles lautes Spielzeug bevorzugte weil es ja nicht sehen kann.

00:04:24: also der Schokoladen sind das Gehör Tasten konnte er und selbstverständlich haben wir alle, die um ihn herum waren, ihn auch immer damit versorgt.

00:04:34: Weil es ihm so viel Freude machte weil es ihn begeistert hat, weil es ihm Sicherheit gibt Und zugleich zeigte es mir auch dass er gerade fröhlich und bei sich ist etwa einen epileptischen Anfall hat, denn dann geht Spielzeug bewegen nicht mehr.

00:04:58: Dann ist eher eine unmütige Geräuschkulisse da mit ja auch schreien und wild um sich schlagen mit zunehmend im Alter oder aber eben gar nichts mehr dass der Atem stockt und gefahrt rot weil die Sauerstoffsättigung nicht ausreicht.

00:05:16: also Jedes Geräusch war erst mal ein Gefühl von Sicherheit, das Kind ist gerade bei sich und spielt.

00:05:24: Ja!

00:05:25: Und meine Tochter damals zwölf braucht natürlich auch ihren Raum.

00:05:29: Das heißt sie hat sich mehrfach völlig zurecht beschwert dass es ja so laut sei und sie dann eben ihre Musik auch ein bisschen lauter drehen möchte was sie tat.

00:05:40: Ihre Tonybox oder ihre Ihr Hörspiel, ihre Musik was auch immer.

00:05:45: Das war ein ordentliches Getöse und plötzlich als mein Sohn ausgezogen war, war stille!

00:05:55: Auch meine gesunde Tochter hatte dann nicht mehr so sehr das Gefühl etwas laut zu drehen manchmal sogar gar nichts mehr zu hören.

00:06:09: ich habe das oft atemberaubende Stille genannt.

00:06:14: Und damals war ich bereits Yoga-Lehrerin, ich habe schon etwas verstanden und sogar gelehrt was den Atem betrifft.

00:06:23: Wenn ich dann aber mit mir zu Hause auf dem Sofa war fand ich dennoch erst mal keine Ruhe.

00:06:35: Denn das sich daran gewöhnen, dass plötzlich stille ist.

00:06:38: Das auch eben keine fremden Leute wie Integrationsassistenten immer mal wieder auch Therapeuten Ärzte oder ja andere Menschen die wir brauchten das Haus betreten.

00:06:55: Ja Daran musste ich mich mein System Mein Geist mein Verstand und meine Seele mein Ohr sich erst einmal gewöhne.

00:07:09: Das hat zugegebenermaßen eine ganze Zeit lang gebraucht und ich habe mir damals auch, weil mein Mutter Herz natürlich trauerte Hilfe geholt.

00:07:22: Also ich habe auch neurologisch und medikamentös Unterstützung gehabt für eine relativ kurze Zeit der Neurologe meinte sind sie wirklich sicher dass Sie das jetzt absetzen wollen?

00:07:32: Ich traue Ihnen das zu aber gönnen Sie sich das doch!

00:07:36: Sie haben zehn Jahre kaum geschlafen Gehirn braucht noch ein bisschen Ruhe.

00:07:42: Und ich habe mich entschieden und gesagt, Ich schaffe das selbst in Begleitung meiner Yogamatte, meiner Meditationskette und meinem Atem – und es ist gelungen!

00:07:56: Ich hab mich da also wieder rausgeatmet kann man sagen und habe Ruhe gefunden um diesen Unterschied zwischen Ruhe und Stille zu beschreiben.

00:08:06: Jetzt komme ich auf Briny Brown und ihre Formulierung, ihre Definition dazu einmal zurück.

00:08:16: Also Ruhe beschreibt sie als Perspektive- und Achtsamkeit erzeugend während wir mit emotionalen Reaktionen konfrontiert sind.

00:08:27: das ist so etwas wie ja selbst Führung.

00:08:34: Sie selber schreibt, ihr Körper hat bei Ängsten und Sorgen ganz deutlich reagiert.

00:08:39: Es kam mit Schwindel und noch anderen Gefühlen- und Körperreaktionen die sie realisiert hat und die sie deutlich gefordert haben.

00:08:49: in vielerlei Hinsicht schreibt sie hier waren Sorge und Unruhe meine ständigen Begleiter.

00:08:55: Doch als ich begann, ein Bewusstsein für ein Leben aus tiefstem Herzen zu entwickeln war es so, als würde mein Körper sagen Ich helfe dir dich für diese neue Sicht der Dinge zu öffnen indem ich es dir sehr schwer mache deine Ängste und Sorgen zu ignorieren.

00:09:14: Denn das ist was wir häufig tun etwas wegdrücken uns etwas vormachen, anderen etwas vormachen.

00:09:21: Wie viele von uns haben auf die vielleicht sogar wirklich ernst gemeinte Frage oder einfach freundlich gemeinte frage wie geht's dir?

00:09:31: Lapidar geantwortet mit ja passt schon alles gut mir geht es gut und das stimmte wirklich kaum oder gar nicht.

00:09:40: Wer kennt das von euch?

00:09:42: Ja also dieses funktionieren diese Erkenntnis, ich kann nicht länger so funktionieren.

00:09:53: Ich will so nicht länger funktionieren!

00:09:57: Ich brauche etwas um auf den Beinen zu bleiben wenn ich anfange mir wirklich Sorgen zu machen.

00:10:05: Braucht es wirklich eine erkenntnis dafür?

00:10:10: Oder geht es gar nicht darum herauszufinden wie wir besser durchhalten können sondern geht es darum dass wir stattdessen herausfinden, wie wir Ängste und Sorgen reduzieren können.

00:10:26: Wie wir Stille und Ruhe in unseren Alltag integrieren

00:10:31: können.".

00:10:33: Und Brinnie Brown schreibt es hier auch ganz offen das die Menschen diese Interview hat für ihre Studie sowohl Männer als auch Frauen nicht etwa frei waren von Sorgen und Ängsten sondern sie haben diese akzeptiert und nichts dagegen unternommen.

00:10:51: Sie haben also quasi den Widerstand losgelassen, sich damit einer Lebensweise verschrieben in der Angst- und Sorge eine Realität aber keine Lebenshaltung sind.

00:11:02: Sie praktizieren und pflegen auf unterschiedliche Weise Ruhe und Stille im Alltag.

00:11:14: Und wir wissen dass es kritische bis lebensbedrohliche Situationen gibt wo auch mal eine leichte Panik aufkommt.

00:11:27: und auch hier kann ich glasklar sagen mit der Übung eines stabilen Atems, mit der Integration dem Wissen, dem Erleben dass es uns gelingt über unseren Atem einen Raum zwischen Reiz-und Reaktion zu setzen.

00:11:46: Uns ein bisschen zu erden und aus dieser Ruhe heraus die besseren Entscheidungen treffen zu können, sodass aus der Panik vielleicht eine Angst wird.

00:11:57: Und aus der Sorge wieder ein stabilerer Atem und eine Chance auf Ruhe.

00:12:06: Denn Besorgnis ist extrem ansteckend doch Ruhe ebenfalls!

00:12:13: Die Frage möchten wir andere mit unserer Besorgnis anstecken und uns hinein steigern oder uns selbst.

00:12:20: Und die Menschen um uns herum durch Ruhe heilen!

00:12:25: Wenn wir Letzteres wollen, nämlich uns und andere durch Ruher heilen dürfen wir dies praktizieren üben so dass es leichter rhythmischer regelmäßiger abrufbar ist.

00:12:44: Briny Brown schreibt das hier auch sehr deutlich und sehr klar.

00:12:50: Für mich ist Atem der beste Ausgangspunkt, tief durchzuatmen bevor ich reagiere lässt mich langsamer werden und schenkt mir ein Gefühl von Ruhe, ein Gefühl Von Ruhe!

00:13:03: Und das ist der Beginn, dass zu fühlen immer mal wieder uns das vorzustellen, zu visualisieren, zu wünschen, uns an Menschen zu orientieren die Ruhe ausstrahlen und daran zu ko regulieren und besser zu werden, mit jedem Mal ist ein wundervolles Ziel und eine Aufgabe.

00:13:25: Denn die ganz klare Frage wird es mir helfen wenn ich mich jetzt aufrege, wenn ich ausraste, wenn Ich ausflippe?

00:13:33: vermutlich nein.

00:13:34: Hier hake ich ein.

00:13:36: Zwischendurch kann Es mal sehr hilfreich sein in einen Kissen zu schreien im Auto alleine mal zu schreihen oder auch mal habe ich ehrlicherweise ebenfalls getan ein nasses Handtuch zusammenzurollen und mal so richtig die Wut rauszulassen, auf den Boden zu schlagen.

00:13:52: Erfahrungsgemäß ist nach neunzig Sekunden alles raus!

00:13:57: Dann können wir uns schütteln, wir können das Handtuck weglegen, können uns beruhigen vielleicht sogar über uns lachen, uns in den Arm nehmen.

00:14:03: liebevoll aber wir haben einen Ventil gefunden.

00:14:07: Manchmal sind Tränen gut und manchmal ist es ein anderes Ventil.

00:14:10: Alles, was hilft und was niemanden verletzt weder uns noch andere, ist hier legitim.

00:14:18: Also weiter schreibt hier Briny Brown im Vergleich.

00:14:21: Stille ist weniger kompliziert als Ruhe.

00:14:25: Ja auch das ist ein Interpretationsspielraum also die Stille als integral in Bestandteil einer Reise aus tiefstem Herzen.

00:14:38: Das ist hier die Herausforderung und sie schreibt, angefangen bei Meditation und Gebet bis hin zu regelmäßigen Phasen ruhiger Reflexion und Zeit für sich.

00:14:48: allein sprachen die intervierten Menschen von der Notwendigkeit Körper und Geist Raum zu geben um sich weniger ängstlich und überwältigt zu fühlen.

00:15:01: Ja das is auch ein wundervoller Satz ängstlich und überwältigt zu fühlen.

00:15:09: Ein Etappenziel, sich darüber bereits zu freuen hilft von einem anderen, einem neuen Plateau aus weiterzuatmen, weiterzudenken und zu fühle.

00:15:24: Ja sie ist hier auch ganz ehrlich atmen fand sie super als Ausgangspunktiv durchatmen.

00:15:31: allerdings in Richtung Meditation zu denken war für Sie Ja, mit großer Unsicherheit und einem tiefen Widerstand verbunden.

00:15:45: In meinem Geist war sie gekoppelt mit gekreuzten Beinen auf dem Boden sitzend und sich auf jenes Flüchtige nichts zu konzentrieren, das wir Meditation nennen.

00:16:17: Ja und da darf ich hinzufügen, Meditation ist erlernbar.

00:16:27: der positive Effekt auf den Verstand des Gehirn die Psyche ist messbar in der Quantenphysik.

00:16:34: dafür braucht es nicht einmal Spiritualität.

00:16:38: Den Atem zu beruhigen, sich selbst zu führen kann mit einem Lächeln beginnen.

00:16:44: Es braucht dafür keinen kreuzbeinigen Sitz zum Beispiel an der Wand zu sitzen die Beine lang auszustecken und präsent zu sein ist ein wunderbarer Ausgangspunkt dem Atem wertfrei zu lauschen und schlicht Beobachter der Gedanken zu sein, ohne sie zu bewerten, ohne sich dafür zu verteufeln sondern sich darin zu üben.

00:17:08: Und immer wieder zum Atemrhythmus zurückzufinden.

00:17:12: hier kann zählen sehr hilfreich sein.

00:17:15: Ich atme ein ich atme aus oder schlicht eins zwei Denn beides, den Atem zählen und ganz bewusst begleiten und denken ist nahezu nicht möglich.

00:17:37: Es gibt also eine große Chance darauf dass hier üben besser macht genauso wie beim Klavierspielen, beim Stricken oder Tennis spielen eben in Stille!

00:17:51: Wenn das gelingt darin Ruhe zu finden ist es ein magisches und dafür nichts.

00:17:57: Wir brauchen dafür nichts weiter.

00:18:00: Wir haben unseren Atem stets bei uns, es ist kostenfrei!

00:18:05: Es ist glatt.

00:18:06: bewusst sein also absichtsvolles Handeln mit Wiederholung.

00:18:11: dazu lade ich ganz herzlich ein.

00:18:14: ja.

00:18:14: und in der Weitere Beschreibung, hier heißt es bei Briny Brown.

00:18:19: Bei Stille geht es nicht darum sich auf das Nicht zu konzentrieren.

00:18:23: Es geht viel mehr darum eine Lichtung zu schaffen einen Raum der in emotionaler Hinsicht frei von Gerümpel ist und der uns erlaubt zu fühlen Zu träumen und infrage zu stellen Und sogar auch zu denken wenn wir uns diese Wasseroberfläche vorstellen, von der ich auch häufiger schon einmal sprach die eben so unruhig ist weil wir Steine hineingeben und es damit ploppt.

00:18:50: Wir freuen uns an dem Effekt dass da etwas hoch sprudelt und zählen manchmal sogar wie die steine hinein und wieder hoch blumpsen und trauen uns kaum das Wasser so ruhig werden zu lassen, dass wir unser Gesicht darin spiegeln können.

00:19:07: Weil letztendlich ist es die Angst dahinter!

00:19:13: Wenn wir also wieder bei der Angst landen lieb zu Beginn auch wie können wir damit umgehen wenn das Ziel doch Ruhe und Stille sind?

00:19:24: Sie annehmen sie akzeptieren uns so akzeptierend wie wir sind.

00:19:30: mit diesen Ängsten des beruhigt bereits das Nervensystem Und aus dieser Ruhe heraus können wir es uns anschauen.

00:19:39: Können wir nach den Ursachen sehen und auch Möglichkeiten finden zu heilen?

00:19:48: Ja, sobald wir unsere Annahmen darüber loslassen wie stille Aussehen sollte und stattdessen einen Weg finden uns die Freiräume zu schaffen, die uns entsprechen haben wir eine bessere Chance ums zu öffnen und der nächsten Herausforderung auf dem Weg gegenüberzutreten.

00:20:07: Das ist, wie schon erwähnt unsere Angst!

00:20:11: Wenn wir lange genug innehalten um in unserem Innern eine Insel emotionaler Stille zu schaffen wird uns die Wahrheit unseres Lebens unweigerlich einholen.

00:20:22: Sie ist also immer da dieses Gefühl von Angst.

00:20:25: wenn wir also weiter weglaufen Wie in diesen Zeichentricks Serien ihr kennt vielleicht noch Bugs Bunny wo jemand den Hang hinunterläuft und eine Schneekugel sich hinter ihm oder ihr aufbaut.

00:20:37: Und es offensichtlich von außen ist, tritt einen Schritt zur Seite und diese Kugel, dieser Angstkugel rollt an dir vorbei.

00:20:45: Du bist in Sicherheit.

00:20:46: Aber wir tun das nicht!

00:20:48: Wir trauen uns das nicht weil wir so gefangen sind, so eingefroren durch die Angst.

00:20:53: Das darf anders werden wenn wir... ja was denn?

00:21:00: Wenn wir uns trauen mal anzuhalten und zur Seite zu treten.

00:21:08: Sie schreibt hier weiter, wir überzeugen uns also aus Angst selbst davon dass das nie geschehen kann solange wir geschäftig genug bleiben und weitermachen.

00:21:18: Das was nie gescheden kann da, dass wir richtig hingucken müssen.

00:21:22: Dass weggucken nicht mehr gelingt Solange wir nur geschäftig genug bleiben und weitermachen.

00:21:30: Auf diese Weise weichen wir unseren wahren Empfindungen aus, nämlich wie müde, verängstigt, verwirrt und überwältigt wir uns manchmal fühlen Und damit zermürben wir uns.

00:21:46: Das ist die sich selbst erhaltene Eigenschaft von Unruhe.

00:21:51: Und sie schreibt hier ganz klar Diese Unruh erinnert sich von sich selbst.

00:21:59: Sie schreibt, dass man Fußballstadien anmieten müsste um zwölf Schritte treffen für Menschen abzuhalten die süchtig nach Arbeit und Betriebsamkeit sind.

00:22:09: In unserer zunehmend komplizierten und ängste schürenden Welt brauchen wir mehr Zeit, um weniger zu tun.

00:22:19: Wenn wir damit beginnen Ruhe und Stille in unser Leben einzulassen Kann das zunächst schwierig sein, insbesondere dann wenn uns bewusst wird wie stark Stress, Ängste und Sorgen unseren Alltag bestimmen.

00:22:32: Doch wenn wir behaulich sind und üben verlieren Ängster und Sorger ihre Macht über uns und wir gewinnen Klarheit darüber was wir tun wo wir uns hinbewegen und was wirkliche Bedeutung hat in unserem Leben.

00:22:46: Das ist schön oder?

00:22:48: Ja es ist ein bisschen wie ein Entzug.

00:22:51: Wir sind so sehr geübt darin mehr von etwas zu tun, etwas einzunehmen gegen etwas was benebelt.

00:23:02: Das muss gar nicht zwingend Alkohol sein.

00:23:04: es kann Shopping sein das kann TV-Konsum sein das können schwierige Gespräche sein damit wir uns nicht selber oder auch anderen nicht zuhören.

00:23:16: Es gibt ganz viele Möglichkeiten Von zu viel Und oft ist weniger mehr.

00:23:22: das weiß unser Verstand, aber wir trauen es uns noch nicht zu fühlen.

00:23:27: Also es gibt so viele wirksame Pillen gegen dies und für jenes Aberroh und Stille.

00:23:37: sind die wirksamsten Medikamente gegen allgemeine Schlaflosigkeit und Energiemangel Mal einige Zeit Koffein wegzulassen weniger Kaffee zu trinken, die Tasse Kaffe auf eine zu reduzieren.

00:23:54: Ich habe gelernt vor langer Zeit No Meditation no Coffee und zudem habe ich verstanden und in mein Leben integriert.

00:24:07: Kaffees nach elf Uhr macht zusätzlich unruhig.

00:24:12: Koffein nach elf uhr morgens macht unruhhig.

00:24:16: Weshalb diese Regel Kaffes nur vor elf Uhr zu trinkten Und erst Kaffee trinken zu dürfen, wenn ich meditiert habe dazu führt dass ich es morgens tue.

00:24:32: Das müssen nicht immer zwanzig Minuten das müssen nicht nur zwei Stunden sein.

00:24:36: manchmal sind es acht minuten hundert acht perlen an meiner meditationskette manchmal ist es länger manchmal mit musik manchmal ohne.

00:24:46: das entscheide ich situativ aber genieses jedes mal und ich lächle Wenn ich unterrichte, ist das Wichtigste für mich dass meine Teilnehmerinnen und Teilnehmer lächeln.

00:24:56: Dass sie das miteinander verbinden verknüpfen egal in welcher Haltung.

00:25:00: Sie dürfen sich auch hinlegen wenn es zu so viel Entspannung führt dass der Körper nicht verkrampfen muss um in einem kreuzbeinigen Sitz in einem Schneidersitz zu sein.

00:25:12: Ihr habt es schon ganz oft von mir gehört.

00:25:13: und ja Ruhe und Stille Dahinter das Gefühl vor Angst.

00:25:23: Angst ist oft auch eng an Kontrolle gekoppelt und ich liebe den Satz hier, den sie abschließend schreibt Brunny Brown.

00:25:32: Menschen die wie ich übermäßige Kontrolle ausüben können sich in sich die Bereitschaft stärken ihre Verletzlichkeit zu umarmen Und während Menschen, die zunehmend die Kontrolle abgeben daran arbeiten dürfen ihre Stärken und Kompetenzen zu erweitern.

00:25:51: Da nehme ich mich mal mit ein ganz ehrlich tiefatment.

00:25:57: also finden wir heraus wie wir Ruhe und Stille in unser Leben integrieren können um offener und freier zu werden Eine andere Lebenshaltung für uns finden, da bin ich sehr gespannt.

00:26:13: Schreib mir gerne mal was für dich aufplopp.

00:26:15: Manchmal ist das spontane das Beste!

00:26:18: Ich höre und lese sehr gerne von dir.

00:26:20: und ja heute ist der vierundzwanzigste September und es sind nur noch vier Wochen oder viel mehr ein Monat bis unser Retreat auf Paris beginnt worauf ich mich wahnsinnig freue und so dankbar bin für diese Gelegenheit.

00:26:35: Und ja, es sind noch zwei Matten zu vergeben.

00:26:38: Wenn also noch Interesse ist dann sehr gerne meldet euch über die Website bei mir www.betinadrake.de mit all euren Fragen.

00:26:49: Ich liebe es da noch jemanden mit auf die Reise nehmen zu dürfen Mit all den Aspekten Die der Atem in illustrar Gemeinschaft In einem handverlesenen Kreis Auf einer Gemütlichen kleinen übersichtlichen Inseln mit perfekten Wetterbedingungen bedeutet, um ganz kraftvoll zurückzukommen für den Winter.

00:27:12: Der vor uns liegt, um vorbereitet zu sein für die Ruhe und Stille dieser Jahreszeit.

00:27:18: Vielen Dank fürs Zuhören!

00:27:33: meinen Podcast und sehr gerne lass mich wissen, was deine Gedanken dazu sind.

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