Folge 86 - Kultivieren wir Dankbarkeit und Freude

Shownotes

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Ich freue mich, dass Du diese Folge angehört hast und dies hier liest, über Deine Anregungen, Deine Fragen. Wenn Du mit mir erste Schritte gehen möchtest, Deinen Betrachtungswinkel verändern, erweitern möchtest, Dir individuelle Impulse wünschst, buche Dir ein kostenloses Kennenlerngespräch. Schau´ auf meine website! Dort findest Du neben meinen Angeboten für ein erstes Machbarkeitstraining auch Infos über meine Erfahrungen, meinen Werdegang und meine Werte. Zudem auch über mein Yoga-retreat "deep-reset" vom 24.-31.10.26. Melde Dich gern per E-Mail, ich freue mich, von Dir zu lesen und Dir zuzuhören. Deine Bettina!

Die Gaben der Unvollkommenheit. Brene Brown, arkana

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00:00:00: Hallo und herzlich willkommen!

00:00:02: Wir befinden uns im Kapitel Wegweiser Vier.

00:00:07: Kultiviere Dankbarkeit und Freude, das wunderbare Buch von Brinnie Brown die Gaben der Unvollkommenheit.

00:00:15: Lass los was du glaubst sein zu müssen und umarme was du bist – Die Idee eine hilfreiche Handlung einer Sache gegenüberzustellen, die gut ist freizugeben.

00:00:31: Ich beginne hier mit einer Lesung weil ich das so wunderbar treffend und passend finde.

00:00:39: mir erlaube das mal auf meine Weise um zu interpretieren aber so ist es.

00:00:45: wie Briny Brown es damals geschrieben hat vielleicht hilft uns folgendes Bild zu verstehen was ich mit Praxis, Haltung und Dankbarkeit zur Orientierung als Denkweise und einem entsprechenden Verhalten meine.

00:01:05: Ich nehme zum Beispiel für mich eine yogische Haltung in Anspruch – eine yogliche Haltung!

00:01:13: Die Ideale und Überzeugungen die mein Leben bestimmen orientieren sich sehr stark an dem, was bewusstes Atmen und die Verbindung zwischen Körper, Geist und Seele.

00:01:29: Ich besitze sogar Yoga-Kleidung!

00:01:32: Doch wenn du mich auf eine Yogamatte setzen und mich bitten würdest, Yoga-Arsana zu praktizieren, seh es du sehr schnell dass meine yogische Denkweise und Yoga Kleidung nicht das Geringste bedeuten.

00:01:46: ich habe die innere Haltung nie in einer Handlung umgesetzt.

00:01:50: Dort wo es wirklich darauf ankommt, nämlich auf der Yogamatte bedeutet meine yogische Einstellung nicht gerade viel.

00:02:00: Und da möchte ich ansetzen!

00:02:02: Mein Credo heißt das Leben ist Yoga jeden Tag unabhängig davon ob wir in Yoga Kleidung stecken und ob wir es körperlich praktiziert haben.

00:02:16: Ich finde es genau richtig, so wie sie es beschreibt.

00:02:19: Es beginnt mit der Haltung, es beginnt Mit der Denke und es beginnend mit der Absicht.

00:02:26: Es allerdings zu füttern ist zu unterlegen, es auszufüllen, mit Leben zu füllen mit einer Handlung zu verbinden Und damit das Denken zu verkörpern Ist am Ende der Schlüssel und das ist es was mich dazu gebracht hat dieses Yoga Retreat deep reset, was ich anbiete unter dem Subtitel auf der Matte in deine Mitte anzubieten.

00:02:55: Und ich glaube ganz fest daran dass genau diese Kombination aus Denke und Haltung, aber auch Verkörperung.

00:03:04: Also umsetzen in die Bewegungen kommen dynamisch sein, rhythmisch sein.

00:03:11: Wir sind rhythmische Wesen.

00:03:13: wenn wir also das auf- und ab-, des ein- und aus miteinander verbinden auf eine selbstverständliche natürliche Weise wo Bewegungsabläufe sich quasi selbst ergeben und wir mit unserem Fokus so sehr mit uns verbunden sind in diesem Rahmen auf dieser Matte, dann entsteht Magie.

00:03:38: Und so bezeichne ich das auch die Magie auf der Matte – mit dynamischem Dehnen fließenden Bewegungsabläufen und erhöhtem Bewusstsein in die Tiefe zu gehen!

00:03:52: Impulse für neue, für innere Ausrichtung zu finden.

00:03:56: Uns Zeit zu nehmen und auf dieser wundervollen Kükladeninsel Paros Zeit für uns selber das Meer die Natur, die Wahrnehmung, die Weite und damit einen ganz anderen Atem eine andere Tiefe zu finden in bewusst kleinen Gruppen vom Samstag, dem vierundzwanzigsten Oktober bis samstag dem einundreißigsten oktober.

00:04:22: zwei tausend sechsund zwanzig wenn denn dann auch die Uhr umgestellt wird.

00:04:27: Fließen wir mit neuer Kraft in diese Zeit, die zur Ruhr einlädt nach einem heißen Sommer.

00:04:35: also deine Yoga und mein Zettwoche!

00:04:40: Und damit freue ich mich, wenn euch das interessiert, reizt und wenn es gelingt, da eine Gemeinschaft zusammenzubauen die sich sogar über diese Woche hinaus findet.

00:04:55: Und in Verbindung bleibt um etwas zu leben, zu praktizieren was uns durch den Alltag trägt und eine Leichtigkeit mitbringt.

00:05:06: Eine Kraftquelle ist für die Zeit die weniger hell ist, wo die Tage einem so dunkel und lang vorkommen.

00:05:15: Gerade dann bist du unabhängig vom Wetter, brauchst keinen Termin zu vereinbaren und brauchst anders als beim Tennis was ich toll finde keinen Partner sondern du kannst immer für dich egal wie kurz oder wie lang die Matte ausrollen, was für mich bereits ein magisches Geräusch ist.

00:05:33: Das entsteht wenn ich die Matte auf dem Boden sanft ausrolle, wenn sich etwas entwickelt, mir einen Boden eine Bühne bereitet, auf der ich mich erleben und mich entfalten kann.

00:06:01: Der Einladung zur persönlichen Ausdehnung folgen.

00:06:05: Ich nenne dich gerne, sehr gern mit!

00:06:11: In diesem Kapitel hier heißt es ganz eindeutig als Wegweiser Nummer vier Kultiviere Dankbarkeit und Freude.

00:06:26: Befreie Dich von Mangel und der Angst vor der Dunkelheit was ganz wesentliche Aspekte sind.

00:06:38: Briny Brown schreibt hier an früherer Stelle im Buch, habe ich erwähnt wie überrascht ich war als ich sah das bestimmte Konzepte in meiner Forschungsarbeit paarweise oder in Gruppen auftraten.

00:06:53: Diese Konzeptverdichtung leitet einen wichtigen Paradigmenwechsel in mir ein und zwar im Hinblick darauf, wie ich mein Leben und die Entscheidungen, die ich tagtäglich treffe bewerte.

00:07:10: Und wie wir wissen ist die Bewertung dessen ja wesentlich.

00:07:15: also Paradigmanwechsel hier gemeint als veränderte Denkweise als neue Werte.

00:07:26: Sie schreibt hier weiter ein gutes Beispiel dafür ist das gemeinsame Auftreten von Liebe und Zugehörigkeit, also diese paarweise Geschichte.

00:07:37: Liebe und Zugehörigkeit.

00:07:39: jetzt begreife ich schreibe sie dass ich um mich wirklich zu gehörig zu fühlen mein wahres Ich auf den Planofen darf und dass sich das nur tun kann wenn ich mich in Selbstliebe übe.

00:07:54: Jahrelang glaubte ich, es sei genau anders herum.

00:07:58: Ich tue was immer notwendig ist um ins Bild zu passen.

00:08:02: dann werde ich mich akzeptiert fühlen und das wird dazu führen dass ich mich selbst besser leiden kann.

00:08:13: in Klammern und Kursiv gedrückt gedruckt, schreibt sie hier noch.

00:08:17: allein diese Worte zu tippen und darüber nachzudenken wie viele Jahre ich damit verbracht habe so zu leben ermüdet mich.

00:08:25: Kein Wunder dass ich solange so erschöpft gewesen bin!

00:08:31: Wer von uns kennt das nicht?

00:08:32: Ich fühle mich da sehr ertappt und kann mich inzwischen liebevoll lächelnd in den Arm nehmen und ja das loslassen, dass auch ich genau das solange geglaubt habe.

00:08:45: Das Yoga hat mir dabei enorm geholfen, vom Innen heraus über meinen Atem von der Atembewegung in die Körperbewegungen zu kommen.

00:08:56: Mich mit mir selbst zu beschäftigen, zu lernen und zu akzeptieren und mich selbst zu lieben so wie ich bin.

00:09:07: Je regelmäßiger ich dies praktiziert habe in meiner Denke, in meiner Haltung oder in meiner Praxis Umso weniger abhängig war ich, bin ich vom Außen.

00:09:20: Diese Erkenntnis das Selbstliebe die Grundlage ist und erst wenn Ich mich so fühle auch von außen so wahrgenommen werden kann also gar nicht mehr so bedürftig Bin im erwachsenen Alter was die Zugehörigkeit betrifft Also keine Abhängigkeit mehr ausmacht.

00:09:41: Im wirklichen ursprünglichen Sinne des Wortes ist eine Befreiung.

00:09:48: Das hat, glaube ich auch ein bisschen mit reife Entwicklung und Alter zu tun.

00:09:53: es gibt aber ganz gewisse Mechanismen die wir nutzen können um auch schon in früheren Jahren und damit spreche ich jetzt die jüngere Generation ganz konkret an gerade die weibliche das zu erlernen ohne erst die fünfzig überschritten zu haben.

00:10:12: Ja, und Brini Brown schreibt hier weiter.

00:10:15: In vielerlei Hinsicht haben mir diese Forschungen nicht nur neue Möglichkeiten eröffnet darüber nachzudenken wie ich leben und lieben möchte.

00:10:26: Sie haben ja auch etwas über die Beziehung zwischen meinen Erfahrungen und meinen Entscheidungen gezeigt.

00:10:36: Eine der tiefgreifendsten Veränderungen in meinem Leben geschah, als ich die Beziehung zwischen Dankbarkeit und Freude vollständig erfasst hatte.

00:11:06: eindeutige Muster heraus.

00:11:10: Sie schreibt hier ausnahmslos wären Menschen, die nach eigener Aussage ein freudvolles Leben führen sich also der Lebensfreude quasi verschrieben haben aktiv in Dankbarkeitspraxen tägliche rhythmische bewusste Notizen oder Gedankenspiegelarbeit.

00:11:38: Sowohl Freude als auch Dankbarkeit schreibt sie hier weiter, wurden als tendenziell spirituelle Praktiken beschrieben.

00:11:47: Diese Zugehörigkeit an etwas Größeres die automatisch dankbar macht für all das Gute und das sagte neulich meine liebe alte Freundin, die ich im Krankenhaus besuchte weil sie im Pflegeheim gestürzt ist in einer Klinik war.

00:12:04: Ich habe sie besucht, sie hat mich erkannt.

00:12:06: wir haben wie so oft in guten Phasen philosophiert und sie sagte Tina, sie nennt mich ja immer noch so liebevoll, mütterlich.

00:12:15: Tina es ist so wichtig dankbar zu sein für alles was gut ist ganz egal was isst.

00:12:22: es gibt immer irgendeine Kleinigkeit für die wir dankbar seien können.

00:12:26: Das fand ich sensationell, wie diese Frau von sechsundneunzig Jahren mit Schmerzen und Frisch operiert dort liegt und sagt meine Hand hält.

00:12:35: Es ist so schön dass du mir so treu bist und dafür bin ich unglaublich

00:12:39: dankbar.".

00:12:40: Ein schönes Bild oder?

00:12:43: Ja!

00:12:43: Und die Befragten schreibt Breany Brown hier Wiesen alle auf diese Unterscheidung zwischen Glücksgefühlen und Freude hin.

00:12:55: So Glück im Sinne von äußeren Umständen abhängig und damit flüchtig ist Freude aber ein Gefühl, eine Haltung die was mit Praktizieren von Dankbarkeit zu tun hat.

00:13:12: daraus entsteht Freude.

00:13:15: Wir haben es also selbst in der Hand und sind unabhängig vom Außen ähnlich wie zur Beginn der Episode beschrieben.

00:13:24: Glücksgefühle sind an äußere Situationen und Ereignisse gebunden, und scheinen in dem Maße aufzuwallen und zu verebbeln wie diese Umstände kommen und gehen.

00:13:37: Freude hingegen – ein so intensives Gefühl von Tifa vielleicht auch spiritueller Verbundenheit und Wohlbefinden kann uns durchaus Verletzlichkeiten aussetzen!

00:13:52: Hier unterscheiden die Griechen und das finde ich niedlich, weil wir ja über das Yoga-Retreat auf Pares sprechen.

00:13:59: Die Griechens haben für das Wort Glück das Wort Makarios definiert.

00:14:08: Dieser Begriff wurde verwendet, um das Freisein der Reichen von normalen Sorgen und Kümmernissen zu beschreiben oder um einen Menschen zu charakterisieren, der Glück gehabt hatte.

00:14:20: Etwa in Form von Geld- oder Gesundheit.

00:14:25: Man vergleicht hier das Wort Cairo.

00:14:28: Freude bedeutet, das griechische Cairo für Freude wurde von den Griechen der Antike als Krönung des Seins und gute Laune der Seele beschrieben.

00:14:41: Über Cairo sagen uns die Grieche der Antique dass sie nur bei Gott zu finden sei und mit Tugend und Weisheit einhergehe.

00:14:49: Es handelt sich dabei nicht um die Tugenden eines Anfängers viel mehr bildet sie den krönenden Abschluss Sie sagen, sondern Angst.

00:15:01: Ja, und Angst ist ein Gefühl das wir alle kennen oder?

00:15:06: Ich habe Menschen kennengelernt die obwohl sie sehr sehr wohlhabend sind mit echten Existenzängsten zu kämpfen haben wo wir vielleicht annehmen würden An der Stelle sind wir sicher weil wenn wir erst so viel Geld soviel Vermögen hätten dann wären wir ausnahmslos zufrieden häufig glücklich, angstfrei sicher und lernen dann auch.

00:15:37: das ist nicht so.

00:15:38: Warum ist es nicht so?

00:15:40: Weil wir der Angst zu viel Raum geben weil soviel Altes in uns steckt was überliefert ist was in der Epigenetik steckt etwas wie es heißt über Generationen auf uns übertragen wurde, ohne dass es jemandem bewusst war, ohne das es jemand konkret genauso gewollt hat.

00:15:57: Wir wollen ja alle immer, dass es unsere Kinder gut oder sogar besser haben als wir.

00:16:02: Dennoch ist da manches was im Unterbewusstsein und das sind ja immerhin die ninety-fünf Prozent unserer Seins, das unterbewusst sein, da arbeiten und wir das gar nicht wirklich klar haben.

00:16:18: in der Beschäftigung damit Mit dem Bewusstsein, dem Willen der Absicht Angst loszulassen hilft es und genauso schreibt sie es hier als Wegweiser.

00:16:29: Kultiviere Dankbarkeit und Freude gegen die Angst!

00:16:34: egal wie die Griechen es übersetzt und beschrieben haben, wir haben in jeder Sprache und vor allem in der Sprache unseres Herzens die Möglichkeit, die Angst anzuerkennen.

00:16:45: In den Arm zu nehmen und selbst genauso wie wir sind, zu akzeptieren im gleichen Maße aber auch Dankbarkeit und Freude darüber zu legen, tief zu atmen, zu lächeln Und aus diesem Moment der Ruhe, egal wie kurz er ist Kraft zu schöpfen damit diese Phase länger werden wird.

00:17:13: Größer!

00:17:15: Unabhängig davon was im Außen ist unabhängige davon ob es dunkel und kalt ist.

00:17:19: wir können uns selbst warm machen und ein Licht anzünden und all das geht in der Gemeinschaft besser Gleichgesinnte zu treffen uns mit Menschen so umgeben die das gleiche Ziel haben nämlich Ängste loszulassen und Dankbarkeit und Freude zu leben.

00:17:41: Denn Lebensfreude ist nicht gekoppelt an gute Umstände, das kann ich aus eigener Erfahrung sagen also mit meinen Erfahrungen rund um einen Sohn der inzwischen ja sechzehn Jahre alt ist und nun mehr fast sieben Jahre Dauerpflege einer Wohnhaltsstätte untergebracht ist und das überwiegend sehr gut.

00:18:10: Ja, da gibt es Momente wo's auch mich schüttelt, wo ich nicht ganz einverstanden und zufrieden bin mit den Umständen und in der Pflege ist es eben auch kein Zuckerschlecken.

00:18:20: Da hab' ich an vielen Stellen auch großes Mitgefühl.

00:18:23: Und dann immer mich das überkommend am Abend vor der Nachtschicht dass da wenns ruhig wird im Außen engste größer werden.

00:18:33: dann mache ich das Licht an oder ich zünde eine Kerze an.

00:18:36: Dann sage ich mir vor, wofür ich so dankbar bin dass ich inzwischen dieses Leben führen kann und die Hände und die Füße mal frei habe, dass sich jemand anders so gut wie möglich und daran glaube ich fest um mein Kind kümmert Und dass auch ein so besonderes Kind keinen Anspruch darauf hat, dass der Himmel dauerhaft voller Geigen hängt.

00:18:58: Das haben auch unsere gesunden Kinder nicht.

00:19:00: Das hatten wir selbst nicht in dem Alter und das haben wir auch jetzt nicht.

00:19:04: Leben ist immer beides, es ist das Helle und das Dunkle, es liegt auf Schatten.

00:19:11: Und das Gute ist – das wird mir dann auch immer wieder bewusst – dass mein Kind, mein Sohn sich keinen Kopf macht weil sein Gehirn dafür gar nicht zusammengebaut ist.

00:19:22: Die Hirnschädigung mit der wir es zu tun haben hat auch Vorteile nämlich dass da gar nicht so ein Gedankenkino entstehen kann.

00:19:30: Mein Sohn ist im Grunde ein Yogi.

00:19:35: Jemand, der nicht vergleicht, den nicht bewertet sondern dankbar ist für alles was ihm gutes entgegen gebracht wird.

00:19:43: Mein Sohne hat quasi einen zusätzlichen Vornamen und das ist Gleichmut!

00:19:51: Und ich finde das ist etwas was wir lernen dürfen von diesen Menschen die wir so besonders nennen.

00:20:01: Gleichmut Dankbarkeit, Freude auch in dunkleren Zeiten.

00:20:07: Also es wird hier beschrieben von Brainy Brown dass wir ängstliche Wesen sind und viele von uns haben eine sehr niedrige Toleranzschwelle im Bezug auf das.

00:20:18: Verletzt werden zum Beispiel so Gedanken wie ich werde mir nicht erlauben diese Freude zu fühlen weil ich weiß dass sie nicht von Dauer ist.

00:20:28: wer von euch kennt das?

00:20:30: oder anzuerkennen, wie dankbar ich bin, lädt Unglück geradezu ein.

00:20:35: Wie viele von euch haben etwas Ähnliches schon einmal gedacht?

00:20:40: Oder Ich würde lieber gar keine Freude empfinden als auf die nächste Hyops Botschaft zu warten?

00:20:46: Auch das kennen wir bestimmt.

00:20:49: Sie schreibt hier selbst, ich habe...ich bin immer anfällig für Ängste und Sorgen gewesen Doch nachdem ich Mutter geworden bin fühlte sich das Bewältigen von Freude Dankbarkeit und mangel wie eine Vollzeitbeschäftigung an.

00:21:03: Tatsächlich hielt mich die Angst, meinen Kindern könne etwas Schreckliches passieren, jahrelang davon ab Freude und Dankbarkeit vollständig anzunehmen.

00:21:15: Jedes Mal wenn ich nah daran war weich zu werden und mich in die reine Freude über meine Kinder und meine tiefe Liebe zu ihnen hineinfallen zu lassen drängt sie sich mir die Vorstellung auf das dann etwas Schreckliches passieren und ich alles auf der Stelle verlieren könne.

00:21:32: Zuerst glaubte ich, ich sei verrückt.

00:21:35: War ich der einzige Mensch auf der Welt mit solchen Gefühlen?

00:21:40: Sie schreibt hier weiter als meine Therapeutin und ich daran arbeiteten wurde mir bewusst dass meine das ist so gut um wahr zu sein Überzeugung ganz eng mit Angst, Mangel und Verletzlichkeit verbunden war.

00:21:53: Als mir klar wurde, dass es sich um recht universelle Gefühle handelt, fasste ich den Mut vor einer Gruppe von fünfhundert Eltern die zu einem meiner Vorträge über Kindererziehung gekommen waren.

00:22:06: Über meine Erfahrung zu sprechen.

00:22:09: als Beispiel schilderte Ich die Situation wie ich mich über das Bett meiner Tochter beugte und sie beim Schlafen beobachtete.

00:22:16: Das kennt ihr sicherlich auch alle die ihr Elthan seid oder tanten Onkel.

00:22:22: Dieses Gefühl, diese Stimmung, dieses leichte Schnorcheln.

00:22:27: Diese Wärme im Raum und es gibt fast nichts Schöneres als ein schlafendes ich sag mal lächelnd gesundes Kind zu beobachten.

00:22:38: ja das beschreibt sich hier also.

00:22:42: dabei durchströmte mich ein Gefühl vollkommener Dankbarkeit Bis ich plötzlich durch Bilder, die mir suggerierten ihr könne etwas Schlimmes passieren aus meiner Freude und Dankbarkeit herausgerissen wurde.

00:22:56: Man hätte eine Stecknadel fallen hören können.

00:23:00: Ich dachte oh nein!

00:23:01: Ich bin verrückt.

00:23:01: jetzt meinen alle!

00:23:02: Ich sei ein Fall für die Psychiatrie.

00:23:04: Wie komme ich hierher raus?

00:23:06: Und dann hörte ich plötzlich wie eine Frau in den hinteren Reihen zu weinen begann.

00:23:10: Es war kein Schniefen sondern viel eher ein Schluchzen.

00:23:13: Dann rief jemand, der weiter vorne saß.

00:23:16: Oh mein Gott!

00:23:16: Warum tun wir das nur?

00:23:18: Was hat das zu

00:23:19: bedeuten?".

00:23:19: Die Stimmung im Publikum entblut sich unvermittelt in einer Art Erweckungserlebnis von verrückten Eltern wie ich schon vermutet hatte.

00:23:28: Ich war nicht allein.

00:23:30: die meisten von uns haben schon einmal die Erfahrung gemacht dass sie kurz davor waren Freude zu empfinden Nur um dann von Verletzlichkeit und Angst überwältigt zu werden.

00:23:41: Bis wir in der Lage sind, Verletzlichkeit auszuhalten und sie in Dankbarkeit umzuwandeln werden intensive Liebesgefühle häufig Verlustängste auslösen.

00:23:52: Wenn ich zusammenfassen sollte was ich über Angst- und Freude gelernt habe dann sage ich Dunkelheit zerstört das Licht nicht Sie verleiht ihm viel mehr Kontur.

00:24:04: Es ist unsere Angst vor der Dunkelheid die einen Schatten auf unsere Freude wirft.

00:24:10: Und jetzt komme ich zurück zu dieser Formulierung, die Briny Brown hier am Anfang gebraucht hat.

00:24:18: Nämlich die Beziehung zwischen meinen Erfahrungen und meinen Entscheidungen im Leben.

00:24:25: Also wir haben immer die Wahl und können als gesunde erwachsene Menschen entscheiden wie wir denken und wie wir uns ausrichten also das Licht anzuschalten in der Dunkelheit tief durchzuatmen und uns in Vertrauen, Dankbarkeit, Freude zu üben.

00:24:48: Also wenn ich zurückdenke wie oft ich schlimme Ängste ausgestanden habe weil mein Kind lebensbedrohlich erkrankt war und ich gerade in diesen Momenten eine Taufe geplant habe mit meiner Tochter schöne Sachen gemacht habe vom Pfützen hüpfen Übers tanzen, irgendetwas was den Körper mit einbezieht.

00:25:09: Was löst und wo am Ende schöne Erinnerungen raus erwachsen die dann wieder Kraft geben?

00:25:17: Bis ich soweit war dass ich mich getraut habe das Yoga größer zu denken von der Schülerin zur Lehrerin zu werden mich ausbilden zu lassen und dann auch zu unterrichten zu spüren, welchen Mehrwert ich schaffen kann wie sehr meine Schülerinnen mein Gegenüber es aufsaugt.

00:25:37: Mein Lächeln genießt, meine Präsenz aufsaucht und sich daran erfreut, dass sie trägt und sie Dankbarkeit zurück melden zu mir.

00:25:49: Woraus eine Wellenbewegung entsteht ein bisschen wie ein Unendlichkeitszeichen.

00:25:55: das geben und das nehmen.

00:25:57: Die Dankbarkeit für diesen Weg, für den Prozess der Machbar war unter wirklich oft sehr knifflichen Bedingungen.

00:26:04: Ich habe die Geschichte gestern noch einmal einer Freundin erzählt wie ich für meinen Sohn singen durfte als er auf der Intensivstation extubiert wurde weil mir die Ärzte vertraut und zugetraut haben, dass ich das schaffe und sie verstanden habe, dass mein Kind davon profitiert.

00:26:28: Und obwohl ich eine Scheißangst hatte damals, hab' ich den Mut gefasst, habe tief Atem geholt und etwas geschafft konnte, ja dankbar sein für dieses Vertrauen, diese Wertschätzung – und daraus am Ende Freude gewinnen!

00:26:46: Denn es ist gut

00:26:47: gelungen!".

00:26:48: gemeinsam.

00:26:50: Und das ist es, was ich meine in der Gemeinschaft sind wir viel stärker, sind wir sehr kraftvoller und ausdauernder.

00:26:58: Das ist es worum es mir geht!

00:26:59: Das möchte ich größer machen und deshalb auch diese Idee zu einem ersten Retreat.

00:27:05: Wenn euch das interessiert dann schaut gerne nochmal auf die Website.

00:27:10: Gerne schreibt mir eure Fragen, eure Anregungen, eure Gedanken.

00:27:15: Schaut auch gerne mal auf Instagram oder TikTok und meine Website www.bitinadrake.de gibt auch das eine oder andere Interessante Herr.

00:27:27: Gerne hinterlasst mir hier eine positive Bewertung, wenn euch die Episode gefallen hat und teilt sie von Herzen gerne mit Menschen, von denen ihr denkt das könnte auch dort hilfreich sein und mehr wert schaffen.

00:27:42: Dafür danke ich sehr und freue mich!

00:27:46: Bis zur nächsten Episode wünsche ich eine wundervolle Zeit.

00:27:56: In die du denkst, wenn du es hörst und glaubst das könnte auch dort hilfreich und treffend sein.

00:28:01: Gerne abonniere meinen Podcast und sehr gerne lass mich wissen was deine Gedanken dazu sind.

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